29 November 2010 - 20:30

Iran und Libanon haben die Internationale Gemeinschaft aufgefordert, das israelische Waffenarsenal als gefährlichste Bedrohung im Nahen Osten zu betrachten.

Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, sollen Iran und Libanon am gestrigen Montag eine gemeinsame Stellungnahme bezogen haben. Dies geschah während der Reise des libanesischen Premierministers Saad Hariri in Tehran.
Hariri war am Samstag in der iranischen Hauptstadt Tehran eingetroffen.
Die zwei Länder betonten die Notwendigkeit den israelischen Waffen und Nuklearsprengköpfen volle Aufmerksamkeit zu schenken. Diese seien  die größte Bedrohung im Nahen Osten, und gefährdeten den Frieden und die Wahrscheinlichkeit eines Atomwaffenfreien Nahen Ostens erheblich.
In der Stellungnahme wurde ebenfalls gefordert die besetzten Gebiete im Libanon zu räumen, und an den Libanon zurückzugeben.
Gleichzeitig hatte die Islamische Republik Irans ihre Unterstützung für die Libanesische Nationale Einheit betont und damit auch die Stabilität, Regierung, Nation und den islamischen Widerstand befürwortet.
Außerdem bot die Islamische Republik Libanon ihre gesamte Bereitschaft auf wirschaftlicher, industrieller und technischer Basis an.
Die Libanesische Regierung hatte die konstruktiven Bemühungen Irans als hilfreich bezeichnet. Und beide Seiten hatten auch die Bemühungen Saudi Arabiens und Syriens gelobt.
Zeitgleich äußerte Libanon seine volle Unterstützung für das friedliche Nuklearprogramm der Islamischen Republik Irans, und damit die Opposition gegenüber dem Westen und deren Doppelten Standard.
Auch der Anschlag auf einen iranischen Akademiker, Professor Fereydoun Abbasi und Dr. Majid Shariari an verschiedenen Orten am Montag gegen 7 und 8 Uhr Morgens wurden in der Stellungnahme verurteilt.
Shahriari wurde sofort getötet, Professor Abbasi und seine Frau wurden mit gefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.
Beide der Männer waren Professoren der Shahid Beheshti Universität in Tehran.